Mikka’s 2. Weihnachtsfreuden

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2007 erlebt Mikka also sein 2. Weihnachten. Noch nicht mal 2jährig. Sowas aber auch.

Gefeiert haben wir 3 zusammen. Ganz im kleinen Rahmen, aber nicht minder schön. Schliesslich war Mikka unser wichtiger «Stargast» anwesend und erst noch glücklich, zufrieden und gesund! Dem hat der 24. richtig Spass gemacht. Was wollen Eltern denn mehr als happy Kids? :)

Dieses Jahr hatte man sogar das Gefühl, dass er den Weihnachtsgroove ein bisschen mitbekommt. Mami war auch genug unterwegs. Christmas Shopping hier, Christmas Shopping da und Mikka immer mitten drin statt nur dabei. So haben die vielen, stromsparenden Lämpchen und Leuchten, Glitzer und Glitter und überall Geschenke bereits im Vorfeld seine Aufmerksamkeit erregt. Am 24. war dann für ihn der Tannenbaum nichts Neues. Schliesslich stand unserer schon seit dem 2. Advent in der Wohnung. Ganz nach dem Motto: «Lieber zu früh, als nie!». Das man die schön verpackten Pakete unter dem Baum auch öffnen kann, kam ihm bislang noch nicht in den Sinn. Mal sehen wie er sich diesbezüglich nächstes Jahr verhält - ob er die Geschenke dann noch immer nur als Dekoration wahr nimmt?

Nach einem feinen Nachtessen - laut Ana: «traditioneller Rollschinken» (da wusste sie mehr über die Tradition als ich) - ging es dann zum heiligen Weihnachts-Schrein und Mikka’s Geschenke-Eldorado - dem edel beschmückten Tannenbaum.

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Mikka war voller Freude dabei. Er schreitete direkt zu Tate und machte sich flott an die Auspack-Arbeit. Uff! Soviele Geschenke! Da durfte keine Zeit verloren gehen mit unschlüssigem Auswählen, verknorzten Geschenkbändeln oder anderen widerspenstigen, stimmungsriskanten Umständen! Während Mami die Feinarbeit übernahm, widmete sich Mikka dann bereits dem Manual seines «rasanten Mähers». Da gab es eine ganze Seite mit Instruktionen zu studieren! Kaum war das Handbuch verschlungen, gings die Wohnung rauf und runter. Sämtlich vorhandenes Gras fiel dem bunten, sprechenden Rasenmäher zum Opfer. «Yeah, super Rasen. Dieser Rasen ist dufte! Määääähn! Looooos - Hahaha - alles wird geschnitten, tolles Gras, yamm, yamm!».

Der leise und scheue Anhänger mit Bauklötzen musste mit seinen schweigsamen Attributen erstmal in Warteposition geschoben werden. Die längste Zeit harrte dieser aus. Ungespielt auf Mikka’s Aufmerksamkeiten wartend. Ein anderes tolles Spielzeug kam dem Spielvergnügen zu allem Übel auch noch in den Weg. Das Natel (für Kids ab 3 Jahre +) war schon eher in Mikka’s Themenbereich und Spiellaune. Schliesslich gab es dort Knöpfe zu drücken und lustige Stimmen und Geräusche kamen aus dem kleinen Plastikteil. Soviel Spass auf einmal!

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Mikka war beinahe nicht mehr ins Bett zu bringen, was bislang - ohne totale Verausgabung und folgender Müdigkeit - noch nie wirklich einfach war. Am 24. Dezember und um die vielen tollen sprechenden Spielsachen schon fast eine «Mission Impossible». Übrigens: den Fernseher können wir nun verkaufen. Wir hören nur noch den duften Rasenmäher rumbrüllen: «Hahaaaa… los geht’s! Rasen määääähn… los, los - ich habe Hunger!».

Ich auch. Bis zum nächsten Mal.

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Mikka im 1cm-Schnee

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Süsse Bilder vom kleinen Mikka vom Dezember-Sonntagsspaziergang durch die Wälder von Winterthur. Okay, die Wälder waren einer, wobei der Wald eher einem Park glich. Einem Pärkchen. Nicht mal Tannen hatte es dort. Zumindest wäre es mir nicht aufgefallen, hätte es eine gehabt. Nun ja, ich arbeite schliesslich nun in der Werbung. Da wird einem das Übertreiben antrainiert. ;)

Ehrlich. Ob mit Wald oder ohne. Unser Sohn «isch en Härzige», oder? Ja, ja. Mami doch auch.

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Schon Dezember.

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Ja, ja. Ich weiss. Böser Papa. In der Tat mein schlechtes Gewissen treibt mich zurück an diese Stelle. Schon so lange kein einziges Wort mehr über unser kleines Mikkelchen geschrieben. Dabei wäre soviel Erzählenswertes seit letztem April geschehen. Nicht nur mit Mikka.

Umgezogen
Etwas davon wäre bestimmt unser Umzug. Seit diesem August wohnen wir nicht mehr im schönen Kaiseraugst - in der von mir so geliebten Region Basel - sondern in Winterthur. Ca. 40km nördlich von Zürich. Ziemlich weit weg von Basel. Weit weg vom EHC. Weit weg von allem, was mich jahrelang dort gehalten hat. Die Zeiten ändern sich. Menschen ändern sich. Privilegien und Prioritäten ebenfalls.

Nun denn, manchmal ist eine Trennung und Veränderung besser als etwas blind vor Emotion und Gewohnheit die Treue zu beweisen. In den meisten Fällen eh nur vergebene Liebesmüh und Flucht vor Tatsachen und Fakten. Gelingt es einem über den trügerischen Ansichten zu stehen und die Wahrheit zu erkennen, findet man den richtigen Weg und kann die wesentlichen und sinnvollen Ziele erkennen. Hat man die Veränderung geschafft und angenommen, sieht man um so lieber auf die Vergangenheit zurück und hält vor allem die guten, schönen Dinge dieser Zeit in bester Erinnerung.

Nun sind wir Winterthurer. 1 Stunde 20 Minuten von Basel entfernt, 24 Minuten zum neuen Arbeitgeber, 3 Minuten zum Bahnhof und beinahe alles andere “Lebensnotwendige” ist direkt um die Ecke zu erreichen. Für Ana ohne Führerausweis ideal. Zu Fuss oder mit Bus und Zug sind alle wichtigen Shopping-Zenter zu erreichen. Und von denen hat es genug in der Umgebung. Ana ist happy.

Auch wenn ich persönlich Basel und meine Gewohnheiten (ich gebs ja zu) sehr vermisse, muss ich ehrlich zugeben: Winterthur ist schön, praktisch und ein guter Platz zum Leben. Das nahgelegene Zürich ist für die Arbeit ideal. So präsentiert mir die grösste Schweizer Stadt alle wichtigen und grossen Firmen um in meinem Bereich für interessante Kunden tätig sein zu können. Die beiden Städte Winterthur und Zürich bieten auch so einiges um eine gute Lebenssituation vorzufinden.

Einziger Nachteil: im Kanton Zürich ist alles einiges teurer als im alten Wohnkanton. Teure Wohnungen, mehr Steuern, mehr Krankenkasse, mehr Gebühren, mehr Abgaben. Mehr, mehr, mehr.

Neuer Job
Dafür habe ich mit der beruflichen Veränderung nun auch mehr. Vor allem mehr Sicherheit für mich und meine kleine Familie. Ein festes Einkommen hat definitiv Vorteile. So sind Mikka und Ana doch wesentlich besser abgesichert, sollte mir tatsächlich eines Tages etwas Unglückliches passieren. Dreimal auf Holz klopf!

So bin ich nun ein Pendler und Art Direktor geworden. Was für eine Umstellung zum Freelancer-Leben. Von der freien Zeiteinteilung und Heimbüro weg zu fixen Präsentszeiten und einem Geschäftssitz Downtown Zürich. Alles ist ein bisschen grösser geworden. Alles ein bisschen wichtiger. Alles ein bisschen spannender. Alles ein bisschen besser als ich gedacht habe. Die grosse Umstellung bereitete mir im Vorfeld schon etwas Sorge. Vergebens.

Zurück zu Mikka
Genug von mir erzählt. Wenden wir uns dem Wesentlichen zu. Dem Grund für all die Veränderungen in den letzten zwei Jahren. Mikka. Unser Baby-Boy ist ja sooooooooo gross und schlau geworden in den vergangenen letzten 6 Monaten. Die Zeit rast und Mikka ist nun bereits 1 Jahr und 8 Monate alt. Er springt herum, spricht, lacht, heult, weint und kann auch schon rumproleten. Wehe es geschieht nicht wie er sich das vorstellt. Ui, dann geht der emotionale brasilianische Widder in ihm durch. Ist er nicht krank oder müde, ist er aber im grossen Ganzen ein toller, liebevoller Superbubi. Ein kleiner Spassvogel, dessen witzigen Momente immer subtiler und lustiger werden. Seine Persönlichkeit kommt mehr und mehr zum tragen. Mikka entwickelt sich mit seiner ganzen Art und seinen “Behaves” zu einem lieben, kleinen Lausejungen.

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Zur Informationskomplettierung an dieser Stelle seine technische Entwicklungsdaten: inzwischen ist er 84cm gross, 11kg schwer und ausgestattet mit ein paar Zähnen, guter Gesundheit und allem drum und dran, um ein kleiner aufgeweckter Rabautzi zu sein. Augen und Haare sind aber noch immer braun und bleiben standhaft bei ihrer Zielfarbe. Trotz aller waghalsigen Prognosen von Ana.

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Die neue Wohnung
Seit dem 1. August wohnen wir nun am Eulachpark in einer sehr grossen, schönen und lässigen Wohnung mit besserem Ausbaustandard. Die 4.5 Zimmer Wohnung mit 148m2 liegt in einer architektonisch modernen, familienfreundlichen und gehobenen Siedlung mit tollen und interessanten Nachbarn. Sie passt zu uns - auch wenn sie etwas sehr teuer ist. Aber eben. Man kann zum guten Glück alles im Leben relativ betrachten.

Im Sommer hat es Mikka auf alle Fälle genossen mit den Nachbarskindern - kleine und grosse - draussen rumzutoben. In der neuen Wohnung hat Mikka einen kleinen Garten, wo er erste Fussballtricks lernen kann. Er mag auch mit dem Wasserschlauch spielen. Erwähnenswert sind seine ersten spektakulären Erfahrungen als Stuntman. Im Gleichschritt hat er so bereits erste Lebens-Lektionen erfahren. Er wollte nicht auf Papa hören. Er wollte nicht auf Mama hören. Er wollte einen Salto vorwärts mit anschliessender Vierfach-Rolle seitwärts den Abhang zum Bürofenster hinlegen. Was er vollen Mutes und wenig Wollen unter den schockierten Augen von Mama und ungläubigem Blick Papas unerschrocken ausführte. Mama’s anschliessender und kindsrettender Sprung hinten nach, war nicht minder sehenswert. Spektakel!

Ist Mikka mal müde von seinen Stunts, schaut er in seinem Zimmer aus der grossen Fensterfront zu den spielenden Kids raus. Bei schönem Wetter gibt es immer viel zu sehen. So kommen dann schon mal Kinder vorbei, welche Mikka zum Spielen mitnehmen möchten. Hat Mama Ana nicht gerade den ängstlichen Tag, lässt sie ihn mit gehen. Aber selbstverständlich nicht ohne ihn mindestens andauernd im Blick zu haben. Die zwei sind ein gutes Team. Mama ist eben eine richtige Mama.

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Mikka gefällt es sehr gut in Winterthur. Seinen neuen Kinderarzt hat er ebenfalls schon kennengelernt. Dr. Fellmann ist nicht nur bei Mikka beliebt. Ana ist sehr froh über den Arztwechsel. Dr. Kapp war ihr nicht nur wegen des hohen Alters nie symphatisch. Mir schon - war er halt schon mein Kinderarzt.

Duschen macht Freude!
Viel Spass hat Mikka in der neuen Wohnung an Papas Privatdusche. Seit dem ersten Probe-Duschspass, will er seine allabendliche Rundumwäsche nur noch in der “Dusch” machen. Das macht ihm grossen Spass und Wasser scheint ihm je her sowieso viel Freude zu bereiten. Gibt man ihm das Stichwort: “Mikka, Dusch?”, springt er bereits Richtung Papi’s Badezimmer los. “Dusch, Dusch!” hört man ihn frohlocken. Wehe, das war ein Missverständnis oder Fehlruf. Solche Spässe findet er gar nicht lustig.

Tripp-Trapp juhee!
Den Tripp-Trapp-Stuhl benutzt Mikka ebenfalls schon seit ein paar Monaten. Es freut ihn, endlich alleine an den Tisch sitzen können. Noch grösseren Spass hat er daran, endlich alleine vom Tisch weggehen zu können. Wenig zur Freude von Mama. Papa hatte einen harten Weg zu begehen um Mama von den Vorzügen des “gefährlichen Tripp-Trapp-Stuhles” überzeugen zu können. Die ängstliche Mama war zu besorgt, dass Mikka beim rauf- oder runtersteigen schlimm fallen könnte. Eine kleine, ausserplanmässige Bewegung seitens stuhlsitzendem Mikka reicht und schon läuten bei Mama sämtliche Alarmglocken. Notstand wird ausgerufen. Sie lässt unabbringbar alles fallen, stehen und liegen um in neuer Rekordzeit zum bösen, gefährlichen Stuhl zu gelangen. Dabei weiss Mikka bereits von selber, dass er sich vorsichtig auf dem Stuhl bewegen muss. Und das tut er jeweils souverän. So ist er in all den Monaten noch nicht einmal vom Stuhl gefallen.

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Andere Stürze und Stolpperer gibt es immer wiedermal. Von der Couch, von unserem Bett, über einen am bodenliegenden Gegenstand oder hin und wieder auch über die eigenen Füsse - vor lauter Eile und Hektik. Was auch immer passierte, waren aber keinerlei nennenswerte Verletzungen zu verzeichnen.

Mikka hat bereits Hobbies
Sobald sich jemand im Schlafzimmer befindet, rennt Mikka zum grossen Kasten mit den Schiebetüren. Diese zu bewegen sind ein wahrer Spass für Mikka. Von links nach rechts oder von rechts nach links. Und nochmals von vorne. Inzwischen hat er auch “Versteckis” entdeckt. So stellt er sich in den Schrank und schiebt die Türen von innen zu. Guguuuuuseli Mikky!

Seit langem hat er sein grosses Interesse an DVD’s entdeckt. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, die DVD’s aus dem Regal zu nehmen, genau zu betrachten (hinten wie vorne - man könnte meinen er würde die Beschreibungen lesen), die Hülle zu öffnen und die CD rauszunehmen, wieder rein zu drücken und die Hülle zu schliessen, um anschliessend die DVD irgendwo anders aufzustappeln. Zurückgebracht wird manchmal auch, damit das Spiel dann wieder von vorne anfangen kann. Sein Lieblingsladen ist der Mediamarkt - die DVD-Abteilung ist sein persönliches Eldorado und steigert unseren Stressfaktor. So viel Ausdauer und Geduld hat er sonst nur mit Omas Gluckerspiel.

Oma, Oma
Apropos Oma. Die sehen wir seit unserem Umzug leider nur noch ganz wenig. Zu Beginn und unter Trennungsschmerz hat sie zwar noch parolig verkündet, dass sie ganz oft nach Winterthur kommen wolle. Sie würde jeweils Freitag den Zug nehmen und könne auch übernachten - das sei kein Problem. Ja, ja. In Wahrheit war sie erst ein einziges Mal bei Mikka und uns zu Besuch. Drei Monate hat es gedauert.

Zum Glück sind wir einmal mehr über unseren Schatten gesprungen und fahren nun hin und wieder Richtung alte Heimat Basel. Meistens kombiniert mit einem Matchbesuch beim EHC - welcher übrigens diese Saison in meinen Trikots und meinem Logo auf der Brust spielt. Während ich freudig ins Stadion nach Basel pilgere, bleibt Ana mit Mikka bei Oma und “auff, auff”. “auff, auff” sollte wohl “wuff, wuff” heissen und wird von Mikka freudig gerufen, sobald er Dana jauchzig bellen hört. Schade passiert das nicht öfters.

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Zurück zu Mikka - zum Zweiten
Mikka hat bereits ein paar liebgewonne Gewohnheiten. Seit wir den neuen, grossen Flatscreen haben hat er sein Interesse zum Fernsehen entdeckt. Noch mehr mag er tolle, lustige und spannenden Kinder-Filme sehen. Shrek und TinyToons sind in seiner persönlichen Top-Liste. Sein absoluter Favorit ist aber Cars! Nicht müde werdend und immer wieder kann er Lightning McQueen bei seinen Auto-Abenteuer beobachten. Sein absoluter Lieblingsfilm. Deshalb war es weiters nicht verwunderlich, dass Mikkas erstes Wort - Mama/Papa ausgeschlossen - “Audoooo” war. Gefolgt von Motorengeräuschen. So hören wir nun immer wieder ein fröhliches: “Mmmmmmhhhh… mmmmmmh… Audoooo”.

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Lustig ist auch sein “thisss, thisss…” wenn er etwas sieht, was er möchte. So probiert er zum Beispiel am Esstisch ein Produkt nach dem anderen mit dem “thisss, thisss…” zu erobern und ergattern. Eines der schwersten Worte was ihm bislang über die lispelnden Lippen kam, war ein spontanes “delicccccia” als Mama ein feines Würstchen auftischte. Wie süss er ist, wenn er uns seine neuen Wortkünste jeweils präsentiert. So Härzig!

Überhaupt wird er zunehmend ein beflissener Wort-Kopierer. Bereits muss man bei der Wortwahl aufpassen. Bloss keine unschönen Worte benutzen, welche er dann sogleich wiedergeben kann. Passiert sowas dann doch, vergisst er glücklicherweise die Worte meist wieder. Wehe aber, er behält dann mal so ein Wort in seiner Erinnerung. Das wäre echt “Schei..be”.

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Sodeli. Jetzt hab ich wiedermal ein Update hinter mich gebracht und hoffe, dass es keine weitere 6 Monate dauert, bis ich mich wiedermal mit Mikka-News melde. Weitere Bilder von unserem Goldjungen findet man hier!

Mikka, der Schlagzeuger!

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Unglaublich sensibel und gewandt hat sich Mikka bereits an Papa’s Schlagzeug getraut. Gesehen und gehört hat er zu genüge wie es in etwa gespielt werden könnte. Mit den tätschelnden Handflächen hat er bereits mehrfach schlagzeugerisches Talent bewiesen. Kriegt Mikkilein 2 Stifte in die Hände, wird damit gleich los getrommelt.

So war es an der Zeit, seine Fähigkeiten am Gerät aus ihm rauszukitzeln. Unerschrocken hingesessen und los gelegt. Das hat er! Mikka der zukünftige Star-Drummer? Die Nachbarn wird’s freuen! :)

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Happy Birthday zum Ersten und vieles mehr…

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Bitte, recht freundlich - Foto für den Pass

Endlich! Ich habe es nach langer Zeit wieder einmal geschafft, mich in Ruhe hinzusetzen und daran zu denken ein paar Zeilen in Mikka’s Blog zu setzen. Es ist wahrlich eine Baby-Ewigkeit her seit ich das letzte Mal Muse und Worte gefunden habe, ein paar Sätze über Mikka’s junge Vergangenheit zu verlieren.

So vieles haben wir in den letzten Wochen und Monaten mit unserem kleinen Michel erlebt, dass wir beinahe nicht mehr aus dem Staunen, Bewundern und Geniessen gekommen sind. Viele kleine Wunder, welche uns immer wieder ein Lächeln und Schmunzeln beschehrt haben.

Hin und wieder verlebten wir auch haarsträubende und beinahe ungläubige Momente (diese waren eindeutig in der Minderzahl) und manchmal mussten wir auch unsere Augen verwundert reiben über unsere kleine, wachsende, gescheitwerdende Wundertüte.

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Sohn und Papi

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Grösse ist nicht alles, trotzdem…
Gross geworden ist er. Ja. Daten und Fakten sind dem Papi eh wieder nicht geläufig (9.25kg und 77cm könnten die Daten sein - niedergeschrieben absolut ohne Gewähr). Es ist wie mit den Geburtstagen. Männer sind nicht geboren für solche Zahlenklammereien. Was ich aber weiss: Mikka hat nicht nur bei Körperlänge und -gewicht zugelegt, sondern auch bei seinen Lebensjahren. Richtig erkannt: Mikka ist vergangenen Donnerstag tatsächlich bereits 1 Jahr alt geworden! Happy Birthday mein kleiner grosser Sohn. Jetzt bist Du kein Baby mehr - Wow, ging das schnell!

Die drei Babybücher, welche uns durch das erste Jahr mit Rat und Tat beiseite lagen sind nun endgültig veraltet und können per sofort ohne schlechtes Gewissen ignoriert werden. Der Mensch weiss eh immer alles besser. Die Thematik: “Das erste Jahr” ist aus- und durchgelebt. Nicht mehr gültig. Vergangenheit! So schnell kann es gehen. Erst noch im Bauch, schon rausgelassen und nun bereits auf den Beinen!

Mehr, mehr, mehr!
Jeden Tag traut er sich mehr zu, kann mehr, sieht mehr und will mehr. Ich bin stolz. Wir sind stolz.

Seine Lauffortschritte sind gehörig. Seit ein paar Wochen läuft er an der Hand kürzere und manchmal auch längere kleine Wege. Tendenz zunehmend! Mit eigenständiger, aufrechter Zweibeinigkeit geht es lediglich spiderman-like der Wand, Objekten und Hosenbeinen entlang. Mit jedem Tag, steigert sein Mut unterstützend die Fähigkeit baldigst Freihand durch seine kleine Welt zu watscheln. Vom sich am Boden herschleppen (erinnerte mich immer an einen alten Kriegsveteranen), zum Krabbeln, zum Hochrichten und nun frech und frei stehend. Toll. Beinahe überschlagen sich die Ereignisse. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

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Nicht nur Choco!
Unser gesundes und meist gutgelauntes Einzelkind musste nun tatsächlich auch seine ersten Niederschläge in Form von Krankheiten ein- und wegstecken. Im März hat ihn der gemeine Papi mit einer fiesen Erkältung angesteckt. Erst hat er Papi noch ausgelacht, bei dessen Durch-die-Nase-Atempfeiff-Geräuschen, schon konnte er Melodien durch sein eigenes, verstopftes Näschen pfeiffen. Ach wie schmerzt das elterliche Herz, bei der Ansicht und den Hörproben ihres kleinen, erkälteten Babies (damals war er’s eben noch). Kränkeln, hüsteln und jammern. Da vergeht einem Papi hören wie sehen. Auweia. Übrigens: das Wissen, die Bakterien weitergereicht und verschuldet zu haben, macht die papa’sche Situation wahrlich nicht leichter. Definitiv nicht.

Mikka’s Erkältung wurde rasch mit Hilfe der Dr. Kapp’schen Medizin behandelt und niedergerungen. Durch die Besserung der kindlichen Erkältung, zog die elterliche Psyche gestärkt nach. Das elterliche Unterstützungs-Batallion hat durch Einsatz modernster chemischer Waffen den Angriff der Bakterien auf den Planeten Kind erfolgreich abwehren können. Die erste Bakterien-Schlacht war gewonnen. Nun ja, man soll sich bekanntlich nicht zu früh freuen und sich schon gar nie euphorisch auf sicherem und stabilem Grund fühlen.

Kaum war der Erkältungs-Angriff überstanden, ging es weiter mit einer heftigen Attacke. Diesmal ausgehend von gemeinen Magen-/Darmviren! Ein fieses und übles Volk! Deren Timing Unfaires und Gemeines zum Vorschein brachte - virale Bestahlung In der Woche vor seinem Geburtstag!

Es fing am Samstag Abend an
Der erste wunderschöne und richtig warme Sonnentag in diesem Frühjahr schien Mikka mit voller Pracht und Wucht umgehauen zu haben. Nichts Böses ahnend schienen den Viren Tür und Tor geöffnet worden zu sein. Am Nachmittag noch verspielt und quicklebendig mit Mama und Papa (ich leider auch) beim Shopping, kam mit der Abendmüdigkeit noch anderes hoch. Beim Abendessen hat es den armen kleinen Zwerg übermannt! Das Elternherz wurde diesmal von einem Moment zum anderen und aus dem heiteren Nichts, so richtig schlimm getroffen und geprüft! Der Schwall seines Erbrochenen waren Mama und Papa Messerstichen gleich. Geschockt und irgendwie ungläubig, gar unerfahren mussten wir drei die nächsten Stunden und Tage über uns ergehen lassen.

Kurz zuvor war die Welt noch in Ordnung:
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Hässliche Fakten
Mikka musste samstags zweimal erbrechen, was sonntags von Dauerdurchfall abgelöst wurde, welcher ca. 4 Tage (in der Stärke und Häufigkeit abnehmend) anhielt. Arg mitgenommen mochte Michelchen nicht mehr wirklich freudig essen und verweigerte die ersten beiden Tage beinahe sämtlich Nahrhaftes. Irgendwie verständlich aber vor allem für Ana schwerz akzeptabel. Mit Mühe und Not trank er den einen und auch den anderen Schluck aus der Tee- oder Wasserpulle. Manchmal benötigt man eben Ausdauer um als Sieger vom Schlachtfeld zu waten. Über seine kränkelnde Zeit und nicht vorhandener Geduld trotzte Mikka diesesmal mit eigenen Abwehrmitteln in diesem Battle den Krieg gegen die gemeinsam anstürmenden, bösen Viren und Bakterien. Die zweite grosse umso heftiger ausfallende Herausforderung in seinem Leben war geschlagen und gar gewonnen. All das bis hin zu seinem 1. Geburtstag! Bravo tapferer, kleiner Krieger.

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Nun ist es schon passiert - der 1. Geburtstag
Der erste Jubiläumstag kam schneller als erwartet - wie die Zeit vergeht! Mikka ist am 12. April bereits ein Jahr alt geworden. Happy Birthday kleiner Junge! Eben seine Magen-/Darmviren vertrieben, schien Mikka noch immer ein wenig angeschlagen und weit entfernt von seiner Höchstform. Das waren auch heftige, letzte Tage während sein Birthday-Countown runtergezählt wurde. Alles nicht so tragisch. Geburtstage scheinen ihm weniger zu bedeuten wie seiner Mama. Sie hätte am liebsten das gesamte Quartier mit mehreren hundert Leuten - allesamt unbekannt selbstverständlich - in unsere bescheidene Wohnung gepackt und lauthals festen und feiern lassen, bis sich die Balken verbogen hätten (welche auch immer). Zum Glück kommt in solchen Situationen Papas starker Charakter temporär vehement zum Vorschein. Zum Wohle des Kindes selbstverständlich. ;)

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Viele Geschenke bekam Klein-Mikka ohne rauschende Partyrunde genauso. Seine tolle Torte, mit der Einser-Kerze verziehrt, schien ihm prächtig zu gefallen! Nach anfänglichen Wirren, was er nun mit dieser Torte und Kerze auf der Torte zu tun hat, löste sich das Problem als bald. Mama pustete vor, Mikka half nach. Feiner, feuchter Birthday-Cake. Oma war begeistert und trällerte voller Freude ein engelsgleiches Geburtstagsständchen. Es fehlte lediglich die Claydermann’sche Klavierbegleitung. Scherz.

Der gempimpte Bobby-Car scheint nach ersten Fahrtest tatsächlich das erhoffte Hammergeschenk zum 1. Geburtstag gewesen zu sein. Mikka hat Spass. Papi auch.

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